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Werner Egerland, geb. am 23.05.1921, gründete am 23. Mai 1949 die Egerland Organisation in seiner Heimatstadt Berlin. Mit einem Transporter begann die Geschäftstätigkeit im Gründungsjahr der Bundesrepublik. Die ersten Aufträge waren Transporte von Wolfsburg nach München.
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Aus dem Jahr 1953 stammt der Borgward mit Mercedes Motor. Der Sattelzug, auch "Schnauzenwagen" genannt, wurde im Fernverkehr eingesetzt und konnte bereits bis zu sieben Pkw laden.
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Ab 1955 betrieb Werner Egerland das Unternehmen am Standort Osnabrück, dem heutigen Stammsitz. Die Anzahl der Lkw hatte sich inzwischen vervielfacht. Im Handelsregister war am 10. Dezember folgender Eintrag zu lesen: "Werner Egerland, Osnabrück: Überführung von Automobilen."
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Ab 1956 wurden erste deutschlandweite Rundtouren gefahren. Die Ladungen bestanden unter anderem aus Fahrzeugen der Firma Karmann: Käfer Cabrio und Karmann Ghia mit den Zielen Köln, Frankfurt, Karlsruhe und München |
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Der erste Dachzug des Unternehmens war mit Lederschürzen über dem Fahrerhaus und dem Hänger als Schutz gegen Salz ausgestattet. Das Dach ließ sich in der Höhe um 60 cm verstellen und an die Pkw-Höhe anpassen. 1960 bezog die Firma am Großen Fledderweg das erste eigene Gelände mit Waschplatz und Grube. Die Transporter wurden unter freiem Himmel unter einem Zelt repariert - wenn es sein musste, auch nachts. |
| 1968 erfolgte der Umzug in die erste eigene Werkstatt an der Narupstraße (re.). Die Mitarbeiter der Verwaltung mussten sich bis 1970 gedulden, dann durften sie in den Neubau ziehen. |
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Die 70er Jahre standen im Zeichen erster Expansionen. Fünf Niederlassungen wurden eröffnet, weitere Transporter angeschafft. Die technische Entwicklung der Transportfahrzeuge lag dem Firmengründer besonders am Herzen. Vom ersten Lkw mit nur einer Schlafkabine (Schwalbennest), auf den die Pkw mit Hilfe einer Bühne hochgekurbelt werden mussten, bis zur ausgefeilten Verladetechnik von heute, beeinflusste Werner Egerland die Technik maßgeblich. Die Konstruktionsideen hat Werner Egerland in Verbindung mit der Fa. Kässbohrer, Ulm, entwickelt. |
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1979 begann bei +egerland+ das „Servicezeitalter“. In Bremen wurde die erste vollautomatische Entkonservierungsanlage in Betrieb genommen. Entkonservierung und Innenreinigung wurden Händlern als Zusatzdienstleistungen neben dem Transport angeboten. Im selben Jahr erkrankte der Firmengründer schwer. Seine Frau, Felicitas Egerland, trat jetzt in die Geschäftsführung ein.
Mit der Eröffnung des Servicecenters am Huxmühlenbach in Osnabrück im Jahr 1983 und der Inbetriebnahme einer vollautomatischen Entkonservierungsanlage für Paraffin erweiterte +egerland+ erneut seine Servicepalette. Kundenwünsche wie Ausbessern oder Erneuern des Unterbodenschutzes sowie einer Hohlraumversiegelung waren nunmehr möglich.
Die Inbetriebnahme der Service-Werkstatt 1989 am Huxmühlenbach mit einer neuen Entkonservierungsanlage für Copolymere bot die Chance, die Dienstleistungen weiter auszubauen. Seitdem ist es möglich, Fahrzeugreparaturen und -umrüstungen, aber auch Radioeinbauten oder Felgenmodifikationen durchzuführen. Zum Angebot zählen auch Übergabeinspektionen an den Fahrzeugen.
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Der Mauerfall und die Öffnung der Grenzen boten +egerland+ große Chancen. In Neuseddin bei Berlin ließ +egerland+ 1990 ein neues Logistikzentrum bauen. Es erfüllte sich der Traum des Firmengründers, in die Nähe seiner Heimatstadt Berlin zurückzukehren. Werner Egerland war es jedoch nicht vergönnt, die Eröffnung und die rasante Entwicklung mitzuerleben, er verstarb am 21. Juni 1990 im Alter von 69 Jahren. Der Standort in Neuseddin hat sich durch kontinuierliche Investitionen zum größten +egerland+ Standort (320.000 m 2) entwickelt – zuletzt wurde im März 2006 ein neues Service- und Technikzentrum eingeweiht.
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Die erste ausländische Tochtergesellschaft, die Egerland-CR, wurde 1992 in der Tschechischen Republik gegründet. Es folgte 1996 die Gründung der Egerland France S.à.r.l., womit sich die +egerland+ Organisation endgültig im Kreis der großen Automobillogistikunternehmen Europas etabliert hatte.
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| 1997 entwickelte +egerland+ das Dienstleistungskonzept „Show-room-finish“. Die auszuliefernden Fahrzeuge werden verkaufsfertig gemacht und mit eigens dafür konzipierten staub- und flüssigkeitsdichten Spezialtransportern zu den Händlern gefahren – direkt in den Verkaufsraum. |
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| 1998 erfolgte die Umfirmierung des Unternehmens in WERNER EGERLAND Automobillogistik GmbH & Co. KG. Eine logische Konsequenz der Wandlung des Unternehmens vom Automobilspediteur zum Automobillogistiker. Und in Riesenschritten ging es weiter. |
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1999 wurde zunächst das Regallager in Osnabrück fertig gestellt, das auf fünf Ebenen Platz für 2.200 zusätzliche Fahrzeuge bietet.
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| Am 1. Januar 2000 erfolgte dann mit der Inbetriebnahme eines eigenen Hafenterminals in Bremen ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von +egerland+. Über 25.000 Fahrzeuge werden mittlerweile jährlich über diesen Seeweg im- und exportiert. Das Terminal ist u. a. Generalimporthafen für sämtliche für den europäischen Markt bestimmten Chevrolet Fahrzeuge. |
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In einem modernen Technikzentrum werden sämtliche Serviceleistungen der +egerland+ Palette angeboten. Lackieren, Polieren und Reparieren ebenso, wie das Durchführen von Inspektionen und Qualitätschecks und das Aus- und Umrüsten von Fahrzeugen und Sonderserien, z. B. mit Klimaanlagen und GPS-Systemen. Die Anbindung an das Wasser ermöglicht +egerland+ zudem, bei der Ausarbeitung seiner individuellen Logistikkonzepte die ökonomisch und ökologisch vorteilhafteste Kombination der Transportmittel Bahn, Lkw und Schiff anzubieten – ganz im Sinne der Kunden.
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Auf die kontinuierliche Internationalisierung der Märkte und die europäische Osterweiterung im Jahr 2004 mit den damit verbundenen Chancen und Risiken für deutsche Spediteure hat sich +egerland+ gut vorbereitet. Durch den strategischen Verbund mit der französischen STVA im Jahr 2001 und einem weiten Netzwerk von Allianzpartnern ist +egerland+ heute sicher im Markt positioniert und hat sich in den neuen EU-Mitgliedsstaaten bereits fest etabliert.
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2004 erfolgte der Einstieg in ein neues Geschäftsfeld, das sich schnell zu einem bedeutenden Standbein der +egerland+ Organisation entwickelt hat. Unter dem Markennamen Recontec bietet +egerland+ die professionelle Wiederaufbereitung von Leasing- und Vermietfahrzeugen an. Allein am 300.000 m 2 großen Recontec Hauptstandort in Düren werden täglich 120 Fahrzeuge technisch und optisch wiederaufbereitet und auf die Wiedervermarktung vorbereitet. Industrielle Arbeitsabläufe und spezielle Arbeitstechniken machen Recontec für jeden Händler interessant.
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Mit der Gründung der Egerland-Süd GmbH in Emmering bei München hat +egerland+ 2005 sein deutsches Netzwerk weiter perfektioniert. Die zur Zeit letzte Firmenerweiterung wurde am 1. Januar 2006 mit der Gründung der JWE a.s. im tschechischen Budweis vollzogen.
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Mit Wirkung vom 1. Februar 2010 erhöhte die STVA ihren Anteil an der Werner Egerland Automobillogistik GmbH & Co. KG von bisher 20% auf 74% und wurde damit neue Mehrheitsgesellschaft. Gleichzeitig zog sich Frau Felicitas Egerland aus der Geschäftsführung zurück.
800 Mitarbeiter sind heute bei +egerland+ beschäftigt. 140 Spezialtransporter fahren unter der +egerland+ Flagge. An 11 Standorten mit insgesamt 1.652.000 m2 Fläche werden jährlich ca. 1.100.000 Fahrzeuge umgeschlagen.
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